Schwierigkeiten der deutschen Aussprache für Engländer
Schwierigkeiten der deutschen Aussprache für Personen mit Englisch als Muttersprache – typische Fallstricke und wie man sie mit dem richtigen Training überwindet.
Das Erlernen der deutschen Sprache ist bekannterweise schwierig. Gerade Personen mit Englisch als Muttersprache tun sich anfangs schwer damit, die richtigen Artikel „der", „die" und „das" anstatt einem allgemeingültigen „the" zu erlernen.
Auch die deutsche Grammatik ist komplexer als die englische. So gibt es im Deutschen zum Beispiel kleine, aber feine Unterschiede zwischen Wörtern in Vergangenheitsform und Konjunktiv: „aß – äße", „durfte – dürfte", „ging – ginge", „musste – müsste", meist durch Umlautbildung. Mit Büchern im Selbststudium sowie mit einem Sprachkurs für Deutsch als Fremdsprache lassen sich diese Fähigkeiten erlernen und üben.

Zur erfolgreichen Kommunikation in einer Sprache, ganz gleich ob geschäftlich, im Freundeskreis oder im Urlaub, gehört auch das Beherrschen der richtigen Aussprache. Engländer tun sich in der Regel schwer bei phonetischen Kombinationen, die es im Englischen nicht gibt, sowie bei Vokalen. Im Folgenden zeigen wir die häufigsten Herausforderungen und wie ein gezielter Deutschkurs in München hilft, sie zu meistern.
Herausforderung 1: Die Umlaute (ä, ö, ü)
Vokale sind als Bestandteil von Silben wichtig. Ein Vokal kann kurz oder lang sein. Engländer und Amerikaner tun sich häufig bei der Aussprache des Vokals „y" schwer. „Y" wird im Deutschen genau wie ein „ü" ausgesprochen. Personen mit Englisch als Muttersprache sprechen das „y" auf Deutsch jedoch häufig als „i" oder „ei" aus:
- Hygiene – fälschlich „Heigiene" statt „Hygiene"
- Psychiater – fälschlich „Psickiater" statt „Psychiater"
- Ypsilon – fälschlich „Ipsilon" statt „Üpsilon"
Besonders das ö und ü haben im Englischen keine direkte Entsprechung. Der Laut entsteht, indem man die Zunge wie beim „i" positioniert, aber die Lippen rundet wie beim „o" (für ö) beziehungsweise „u" (für ü). Übung macht hier den Meister – am besten mit einem erfahrenen Deutschlehrer, der gezielt Feedback gibt.
Herausforderung 2: Der „ch"-Laut
Schwer tun sich Engländer auch bei einigen phonetischen Kombinationen, die es im Englischen nicht gibt: zum Beispiel das „ch". Dies wird von Personen mit Englisch als Muttersprache häufig als „ck" ausgesprochen. Berühmt ist Präsident Kennedy für seinen Satz „Ick bin ein Berliner", wobei er „Ich bin ein Berliner" sagen wollte.
Das Deutsche unterscheidet zudem zwischen dem ich-Laut (wie in „ich", „Milch", „welche") und dem ach-Laut (wie in „Bach", „Nacht", „kochen"). Der ich-Laut wird mit der Zunge am vorderen Gaumen gebildet, der ach-Laut weiter hinten im Rachen. Englische Muttersprachler neigen dazu, beide Laute durch ein „k" zu ersetzen – ein typischer Akzent, der sich aber mit gezielten Ausspracheübungen gut korrigieren lässt.
Herausforderung 3: Die richtige Betonung
Die richtige Betonung von Wörtern ist genauso wichtig wie die richtige Aussprache der Buchstaben und phonetischen Kombinationen. Die Grundregel ist, ein Grundwort immer auf der ersten Silbe zu betonen. Im Englischen hingegen liegt die Betonung oft auf der zweiten oder dritten Silbe. Beispiele:
- Deutsch: Ar-beit (erste Silbe) – Englisch: em-ploy-ment (zweite Silbe)
- Deutsch: Fenster (erste Silbe) – Englisch: win-dow (erste Silbe – hier gleich, aber die Ausnahme bestätigt die Regel)
- Deutsch: Ka-pi-tel (erste Silbe betont) – Englisch: chap-ter (erste Silbe)
Ein falsch betontes Wort kann die Verständlichkeit stark beeinträchtigen. In einem Deutschkurs wird daher großer Wert auf die korrekte Betonung gelegt.
Herausforderung 4: Kurze und lange Vokale
Im Deutschen hat die Unterscheidung zwischen kurzen und langen Vokalen bedeutungsunterscheidende Funktion. Ein klassisches Beispiel:
- Ofen (langes „o") – Backofen
- offen (kurzes „o") – nicht geschlossen
Ein englischer Muttersprachler hört diesen Unterschied oft nicht sofort und spricht beide Wörter ähnlich aus. Die Verdopplung des Konsonanten nach kurzem Vokal (wie in „offen", „Mitte", „Tonne") ist ein wichtiger Hinweis für die korrekte Aussprache.
Wie ein Sprachkurs hilft, die Aussprache zu meistern
Neben dem Erlernen der Ausspracheregeln muss man auch die Laute der neuen Sprache trainieren. Hierbei ist ein Sprachkurs sehr hilfreich. Im Sprachkurs für Deutsch lernt man durch Hören, Sprechen und Üben die richtige Aussprache. Ein Sprachkurs in München hilft Geschäftsleuten und Privatpersonen, auf Deutsch besser zu verstehen und verstanden zu werden.
Die Vorteile eines professionellen Deutschkurses für die Aussprache:
- Individuelles Feedback – der Lehrer korrigiert gezielt Ihre typischen Fehler
- Phonetische Übungen – speziell entwickelt für englische Muttersprachler
- Hörverständnis-Training – feine Unterschiede zwischen ähnlichen Lauten erkennen lernen
- Sprechpraxis – von Anfang an korrekte Aussprache verinnerlichen
Mit der richtigen Anleitung und regelmäßigem Üben können Sie Ihre deutsche Aussprache deutlich verbessern und typische Akzentfehler vermeiden.
Keine Verpflichtung – persönliches Feedback zu Ihrer Aussprache